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Sonntag, 27. März 2011

Ein Sonntag in Lone Pine...

Ja die möglichen Freizeitaktivitäten in Brisbane unterscheiden sich schon merklich von dem vielfältigen Angebot in St. Stefan. Und Koalas und Kängurus streicheln ist auch irgendwie cooler als Kühe oder? In diesem Sinne hat sich unsere bewährte Reisegruppe (Sandi, Rony, Thomas, Juan und ich) an diesem Sonntag auf den Weg zur Lone Pine Koala Sanctuary gemacht. Die Wetterfee wahr uns auch hold und hat uns weder Regen noch sengende Hitze beschert. Unter besten Bedingungen sind wir dann schließlich am Nachmittag dort eingetroffen.

Ich muss sagen, dass ich als Skeptikerin davon überrascht war, dass die Koalas tatsächlich so süß sind wie man es sich vorstellt. Die hängen die ganze Zeit super faul in den Bäumen herum und futtern Eukalyptus Blätter. Der Tagesablauf eines Koalas besteht aus 60% Schlafen, 39% Essen und 1% Aktivität. Tja Koala müsste man sein (der wohlriechende Atem aufgrund des erhöhten Eukalyptus-Verzehr nicht zu vergessen! Und wahrscheinlich haben Koalas auch nie Halsweh. Soweit zu meinen Theorien. :) Außerdem sind Koalas super flauschig und soooo herzig zum Anschauen. Liebe Mama, ich mag auch einen Koala daheim haben, statt dem grenzdebilen Kater! *liebschau* Nur der Eukalyptus-Import wird teuer.... ökonomisch betrachtet... Frachtkosten... Aaaah verdammt. Doch nix mit Koala. Aber vielleicht ein Känguru...

Die gibts nämlich auch in Hülle und Fülle in Lone Pine. Untergebracht sind die lustigen Hüpfer in einem Gehege, dass für Besucher zugänglich ist. Ganz brav in alter Touristen-Tradition haben wir auch gleich versucht unsere Standard-Touri-Fotos mit den Kängurus zu schießen. Was sich als echte Challange entpuppt hat. Man sieht die Kängurus vor lauter asiatischer Touristen nicht mehr! Nachdem ich, aufmüpfig wie ich bin, durch 15 Känguru Nahaufnahmen von irgendwelchen Japanern gelatscht bin, konnte ich die Meute erfolgreich verdrängen und doch noch ein paar nice pics machen. Ja dieser Touristenkram ist ansteckend wie eine Seuche... Die Kängurus sind aber schon total Touristen-abgehärtet (oder auch im Wachkoma, man weiß es nicht). Jedenfalls kann man die super streicheln und aus der Hand füttern (*räusper* was wir natürlich nicht gemacht haben, weil verboten ;).


Neben den Koalas und Kängurus haben wir auch noch viele andere interessante australische Tiere dort angetroffen. Die ganze cremè dela cremè der australischen VIP-Viecher war vorhanden: Dingos, Papageien, Schnabeltiere, Schlangen, kleine Krokos, tasmanische Teufel und Wombats. Wobei die Wombats sich aber entschlossen haben dem roten Teppich den Rücken zu kehren und sich lieber in ihrer Erdhöhle zu verkriechen, als sich von der fotowütigen Touristenmeute ablichten zu lassen. Wo sie recht haben.... aufs Titelblatt kommen ja doch nur wieder die süßen Koalas und Kängurus dieser Welt. Ja als Wombat hat mans schwer. Vielleicht hilft ja ne Hollywood Diät oder so. ;)






























 

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