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Freitag, 4. März 2011

Was macht man in Brisbane an einem sonnigen Nachmittag?


Zur Erholung von den Strapazen der ersten Uni Tage, waren wir am Donnerstag im „Yronga Park“ Schwimmbad. Also wenn ihr mich fragt, haben die Australier eindeutig eine Schraube locker. Wer jetzt den gemütlichen Betrieb eines Freibads bei uns daheim im Sinn hat (Bsp.: Friesacher Kinderplantschbecken bzw. Margarethenbad Studententauche) irrt sich gewaltig! Da schwimmen unzählige hochmotivierte Australier endlos ihre Bahnen begleitet vom fröhlichen Pfeifen des örtlichen Triathlon-Trainers. Unbelievable! Sogar die Kinder sind schon angesteckt von dem seltsamen Virus und schwimmen ebenfalls wie die Deppen auf und ab anstatt sich eine ordentliche Wasserschlacht zu liefern oder sich ein bisse gegenseitig zu tauchen bis einer weint.

Wir haben daraufhin leicht irritiert vorerst von unserem Badevorhaben abgelassen und uns lieber dem öffentlichen BBQ Griller zugewandt (sowas brauchen wir auch daheim!). Nachdem wir dann unsere gefühlten 100 kg Fleisch/Salate/Knoblauchbrot und Saucen intus hatten, war die Motivation zum Schwimmen komischerweise auch nicht wirklich gestiegen. Die Jungs haben sich aber dann doch brav dazu aufgerafft und sich in die für Pensionisten und anderweitig gehandycappte Leute reservierte Slow-Line geworfen. Ich habe mich dann auch zu einer Runde „Herumtreiben lassen“ überwinden können und mich in die ca. 30 Grad warme Fluten gestürzt. Konnte hinterher in Erfahrung bringen, dass die Schwimmbecken (zum Glück!) beheizbar sind. Sonst würden die Bakterien ja sicherlich zu kalt bekommen oder so???

Leider hat sich der „sonnige“ Nachmittag als eher regnerisch erwiesen und wir wurden schließlich von einem der hier üblichen „leichten“ Regengüssen vertrieben. Jeder von uns kennt sicher die Regengüsse im Sommer, wenn es für 10 Minuten so richtig schüttet und dann ist alles wieder vorbei und die Sonne kommt raus? Hier ist es nicht so. Da regnet es für mindestens 3 Stunden so extrem, dass man Angst hat, dass einem der Himmel auf den Kopf fällt (die haben schon gewusst, warum sie sich davor gefürchtet haben, die Gallier! Vielleicht waren die mal in Australien oder so). Ja das Leben ist hart in den Bergen…

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